#7 Hoch im Norden

Eine Woche nach dem Start der Kreuzfahrt stand das Highlight auf dem Plan. Abends kamen wir in Honningsvåg an. Von dort aus kamen wir mit Bussen zum Nordkapp.

Das Nordkapp wird häufig fälschlicherweise als der nördlichste Punkt Europas ausgeschrieben. Dieser befindet sich jedoch 3 km westlich auf einer Landzunge. Dazu haben Alex, Franzi und Louis von „Von Elchen und Kiwis“ auf ihrer Reise bereits geschrieben. Die drei haben sich nämlich zum wirklich nördlichsten Punkt Europas begeben. Auf ihrem Weg haben die drei viel Natur gesehen und konnten das „falsche“ Nordkapp bewundern 😉

Vom Nordkapp aus, also dem „Falschen“, kann man die unendliche Weite der Barentree blicken. Oder wenn man eben nach unten schaut, dann kann man die etwa 300 Meter hohen Klippen hinab gucken. Bei unserem mitternächtlichen Besuch hatten wir viel Glück mit dem Wetter. Kein Nebel, kein Regen, dafür viel Sonne. Und wir konnten sehen, wie die Sonne eben nicht untergeht. Das ist ein einmaliges Naturschauspiel, das eigentlich jeder mal gesehen haben sollte.

Am Nordkapp gab es dann das obligatorische Foto mit der Weltkugel und andere tolle Fotos mit der Mitternachtssonne, die hier so gut wie nie zuvor betrachten konnte. Auf dieser Hochplattform kann man auch noch sein eigenes Steinmännchen bauen, auch wenn das eigentlich nicht gewünscht ist. Hier sind auch Skulpturen von Kindern verschiedener Nationen, die sich bei einem Jugendtreffen in der Region kennengelernt haben. Beim Nordkappmuseum kann man sich anschauen, wie die Menschen der Finnmark-Region leben und sich über die Küstenkultur informieren.

Direkt am Nordkapp haben wir leider weder Elche noch Rentiere gesehen. Wir konnten sie leider nur immer am Straßenrand während der Busfahrt sehen und daher nicht aus der Nähe betrachten. Schade eigentlich.

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Alles in allem bietet auch das „falsche“ Nordkapp für Norwegenreisende vieles. Und für wanderfreudige Reisende gibt es ja noch den „richtigen“ nördlichsten Punkt Europas.

Nach dem Nordkapp waren wir dann erstmal auf dem Schiff „gefangen“. Da es am Sonntag früh wieder „Leinen los“ hieß, waren dann der Sonntag, Montag und Dienstag Seetage, ehe es in Haugesund wieder an Land ging.

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2 Gedanken zu “#7 Hoch im Norden

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